Was können die neuesten Blu-ray Player?

Die Entwicklung auf dem Home-Video-Sektor geht immer rasanter vonstatten. Der Siegeszug der Blu-ray scheint sich mit der Umstellung auf die neuen 3D-Systeme fortzusetzen. Dabei ist eigentlich noch völlig unklar, wie sich das stereoskopische 3D in Zukunft entwickeln wird und inwieweit die ersten TV-Geräte, die dafür keine Brille mehr benötigen, den Ansprüchen wahrer Cineasten gereichen. Zudem verbessern sich die Blu-ray Player hinsichtlich des möglichen Anzeigeformats auch weiterhin.

Die Blu-ray entwickelt sich weiter

Was die neusten Blu Ray Player mittlerweile leisten können, ist durchaus beeindruckend. Auf der sogenannten CES in Las Vegas standen natürlich besonders die Bildqualität und die immer größer werdenden Bildformate im Vordergrund. Aus dem Kino kennen wir die 4K-Technologie bereits, die genau viermal so viele Bildpunkte wie das herkömmliche Full-HD (1080p) bietet. Selbstverständlich übertreffen die heimischen Wiedergabegeräte die althergebrachte Kinoleinwand in Sachen Detailreichtum, Farbsättigung und Schärfe um Längen. Die Niederkunft des ersten 4K-fähigen Blu-ray Players wurde aus diesem Grund bereits sehnsüchtig erwartet. Das brandneue Wiedergabegerät skaliert dank interner Rechenpower die Bildqualität einer Blu-ray auf 4K-Auflösung. Zurzeit gibt es jedoch nur wenige Fernseher, die eine so hohe Auflösung unterstützen. Natürlich ist der neue Player auch 3D-fähig! Überhaupt scheint sich die 3D-Technologie wesentlich besser durchzusetzen, als man ursprünglich annahm. In Deutschland ist man mit den bisherigen Verkäufen durchaus zufrieden. Zwar sind die Fernseher und Wiedergabegeräte mit 3D-Funktion in der Regel immer noch erheblich teurer als die regulären Geräte, doch scheinbar nehmen die Deutschen die neue Technologie gut an und entscheiden sich sehr häufig für die 3D-fähige Variante. Konkret lässt sich festhalten, dass jedes vierte verkaufte Gerät über 3D-Funktionen verfügt. Eingedenk des höheren Preises sind das für die Hersteller und Verkäufer sehr positive Nachrichten. Da mittlerweile fast alle aktuellen Blu-ray-Player in der Lage sind, dreidimensionale Inhalte anzuzeigen und dabei gar nicht so viel teurer sind, konnten auf diesem Sektor sogar noch bessere Zahlen verbucht werden.

Größer ist besser

Zumindest was die 3D-Bildschirme angeht, ist ein Gerät umso besser je größer es ist! Und der dreidimensionale Effekt ist umso spektakulärer, je größer der Fernseher ist. Die räumliche Wahrnehmung verstärkt sich, wenn der jeweilige Bildschirm einen vergleichsweise großen Teil des eigenen Sichtfeldes einnimmt. Die Bildschirmdiagonale eines 3D-Fernsehers sollte etwa dem halben Betrachtungsabstand entsprechen. Sitzt man auf der heimischen Couch etwa zweieinhalb bis drei Meter vom Fernseher entfernt, sollte der 3D-fähige Bildschirm idealerweise eine Diagonale von rund 130 Zentimetern aufweisen. Bei besonders großen Wohnzimmern ist das vermutlich nicht immer möglich. Dennoch empfiehlt sich in jedem Fall der Griff zum größeren 3D-Gerät. Natürlich überzeugen die neuen Geräte auch im 2D-Betrieb!

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